Ist ein Nackenstützkissen überhaupt sinnvoll?

Morgens mit Nackenschmerzen oder Kopfschmerzen aufwachen, das macht keinen Spaß und wirkt sich negativ auf den ganzen Tag aus.

Passiert das nur mal, lässt es sich ganz gut abschütteln, sobald man erst mal unterwegs ist und den ersten Kaffee getrunken hat. Kommt es allerdings häufiger vor, dann kann es zu einer echten Belastung werden.

Es müssen aber nicht mal unbedingt Schmerzen sein. Vielleicht kennst du das Gefühl aufzuwachen und dich wie gerädert zu fühlen, obwohl du vermeintlich gut geschlafen hast? Das kann am falschen Kopfkissen liegen.

Genau in solchen Fällen kann ein Nackenstützkissen helfen. Die Kissen, wie z.B. hier in meinem Nackenkissen Test, helfen Verspannungen zu lösen bzw. vor neuen Verspannungen zu schützen und helfen so in vielen Schlafzimmern Menschen dabei erholt und schmerzfrei aufzuwachen.

Die spezielle Form ist der Trick

Ein normales Kopfkissen rutscht hier hin, da hin und dort hin und liegt eigentlich nie so wirklich da, wo es hingehört.

Ein Nackenstützkissen rutscht dank seiner kompakten Form und festen Schaumstofffüllung nirgendwo hin, sondern bleibt die ganze Nacht unter dem Kopf.

Was diese Kissen den herkömmlichen Kopfkissen sonst noch voraus haben ist die spezielle Form. Sie ist meist leicht an der Wellenform, die durch die beiden Nackenrollen, entsteht zu erkennen.
Die Kombination aus Form und Material unterstützen den Kopf, den Hals, die Wirbelsäule und auch die Bandscheiben und sorgen dafür, dass der Kopf nicht abknicken kann und in einer ergonomisch korrekten Haltung gelagert wird.

Die oft feste Füllung wirkt für viele im ersten Moment unbequem, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, diese Kissen sind alles andere als unbequem. Der feste Schaumstoff ist besonders wichtig, denn er sackt nicht weg, wie es z.B. lose Kissenfüllungen tun. Häufig entstehen Kopf- und Nackenschmerzen, wenn der Kopf nachts über mehrere Stunden abknickt und mit einem Nackenstützkissen kann das nicht passieren.

Für wen eignet sich ein Nackenstützkissen?

Nachdem wir jetzt geklärt haben, dass die Nackenstützkissen nicht nur sinnvoll sind, sondern wirklich dabei helfen können, den Alltag und Schlaf zu verbessern, bleibt die Frage für wen sie sich eignen.

Ich persönlich würde sagen, sie eigenen sich für jeden Seiten- und Rückenschläfer egal ob mit oder ohne Nackenverspannungen. Nackenstützkissen sorgen allgemein für einen ruhigeren und erholsameren Schlaf und können so fast jedem dabei helfen, etwas mehr Ruhe zu finden.

Im Speziellen eignen sie sich natürlich besonders gut für Menschen, die bereits unter Verspannungen und anderen Beschwerden leiden, die durch Verspannungen ausgelöst werden.

Das wären beispielsweise:

  • Häufige Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen und Schulterschmerzen
  • Schwindel
  • Konzentrationsprobleme
  • Dauernde Müdigkeit

Das Problem mit den Verspannungen ist nämlich, dass sie sich nicht zwingend nur in Form von Schmerzen äußern. Sie können auch einfach für einen unruhigeren und weniger erholsamen Schlaf sorgen, der sich dann auf Dauer negativ auf unsere Leistungsfähigkeit auswirkt.

Solltest du eines oder mehrere dieser Symptome bei dir beobachten, dann kann ein Nackenstützkissen erstaunlich positive Effekte für bereithalten. Bei starken Beschwerden solltest du aber nicht nur mit einem Nackenkissen herumexperimentieren, sondern auf jeden Fall auch einen Arzt konsultieren.

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